Anne Frank


Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 geboren. Sie wuchs in Frankfurt auf. Im Sommer 1933 kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Für Juden wurde es gefährlich, in Deutschland zu leben. Die Familie Frank verließ frühzeitig die Stadt Frankfurt am Main.

Während die Mutter zunächst mit ihren bei den Töchtern, Margot und Anne, Unterschlupf bei der Großmutter in Aachen fand, ging der Vater in die Niederlande, um dort für die Familie eine neue Existenz aufzubauen. Da die Nationalsozialisten die Juden durch immer härtere Gesetze diskriminierten, zog die Familie Frank 1933 nach Amsterdam. Im Februar 1934 kam auch Anne nach.

1942 tauchten die Franks unter, da die Gefahr immer größer wurde und Margot ein Aufgebot von der SS für das Arbeitslager Westerbork erhalten hatte. Die Familie versteckte sich in einem Hinterhaus in Amsterdam. Dieses Hinterhaus war ein Teil des Gebäudes, in dem Annes Vater sein Geschäft hatte, welches er rechtzeitig auf seine Angestellten übertragen hatte.
In der Zeit von 1942 bis 1944 führte Anne ein Tagebuch, in das sie ihre Hoffnungen, Erwartungen und Ängste schrieb.

Sie hoffte auf ein Ende des Krieges und die Niederlage der Deutschen. Ihr größter Wunsch war, wieder frei zu sein.